km 6415 – Hello! Heeelllloooo! What is your name? – Pamir Teil 1

Die Druckwelle der Detonation schiebt sich mit spürbarer Kraft durch das enge felsige Tal. Was war das? Unsicher suchen wir das afghanische Ufer des Panj-Rivers ab. WUMMS – die zweite Explosion folgt ohne große Ankündigung, danach die dritte. „Oh Mann. Jetzt hat der Terror uns also erreicht“  geht uns durch den Kopf, während wir am anderen Ufer Steine ins Wasser fliegen sehen. Rauch steigt auf. Aber keine Menschenseele ist zu sehen. Wir rollen langsam weiter, denn unser Weg führt auf tadschikischer Seite unmittelbar an dieser Stelle vorbei. Unsicherheit.

Bis hier dürfte die Schilderung einer Reise entlang der afghanischen Grenze wohl vielen Erwartungen in der Heimat entsprechen. Am Ende sind es einfach nur 8 oder 10 Leute, die mit einfachsten Mitteln – und vielleicht etwas Sprengstoff – auf abenteuerliche Weise versuchen, auch auf ihrer Seite des Flusses einen „Pamir-Highway“ zu errichten. Afghanistan – nur einen kräftigen Steinwurf entfernt und doch unerreichbar. Wir – auf der tadschikischen Seite – gut bewacht durchs Militär – in nicht minderspektakulärem Gelände, dafür aber auf etwas besserem Untergrund unterwegs.

Die erste Hälfte des Pamirhighways liegt nun hinter uns. Wir sind in Khorog, etwas mehr als 2000 m über dem Meer und gönnen uns 2 Tage Pause. Wir haben uns hierher Zeit gelassen, viele Eindrücke gesammelt und auch das ein oder andere Foto gemacht. Guckt mal:

Los ging es ja erstmal damit, dass wir aus Baku gar nicht so wirklich weggekommen sind. Unser Flieger hob planmäßig ab, kehrte jedoch noch einer reichlichen Stunde nach Baku um. Zeitweise war es in der Kabine ganz schön warm geworden, Luft wird knapp – technische Probleme. Nach vielen weiteren Wartestunden in Baku ging es endlich los. Nachts halb 2 erreichten wir Almaty. Zwischenstopp und weitere acht Stunden Aufenthalt. Wir versuchen auf den knochenharten Sitzbänken im Wartebereich etwas Schlaf zu finden. Ständig brüllen Kinder, Lautsprecherdurchsagen oder die Sirenen am nebenan befindlichen Gepäckscanner. Wenig erholsam. Um 10 sitzen wir in Flieger Nummer 3. Vorrausschauend haben wir Sitze auf der linken Seite im Flugzeug gebucht und können somit die gesamte Flugzeit bei guter Sicht über die gigantischen Ausmaße von Tien Shan und Pamir-Gebirge staunen. Herrschaftlich thront der Pik Lenin am Nordrand des Pamir. Viele Gletscher, viel Schnee und Berge in einer Dimension, wie wir sie nie zuvor gesehen haben. Vorfreude!

In Duschanbe – der Hauptstadt Tadschikistans – beziehen wir unser „Basislager“. Wir bauen die Räder zusammen und erkunden die Magazins und Märkte der Stadt um unser Proviant für die kommenden Tage zusammenzustellen. Die Familie, die unser Hostel betreibt, lädt uns zum Essen ein. Überall konnten wir im Vorfeld von der schlechten Hygiene im Land lesen. „Am besten nur das Essen essen, was wir selber zubereitet haben“ haben wir uns auf die Fahne geschrieben … Naja … Kannste voll vergessen! Erster Tag, erste Einladung. Absage quasi unmöglich. Wir lassen uns in der „Lümmelecke“ der Familie nieder. Eine Art Sitzecke mit erhöhtem Tisch, komplett mit Teppich ausgelegt. Man sitzt im Schneidersitz oder lümmelt sich irgendwie anders hin – Füße unter den Tisch geht nicht wirklich – rein von der Ergonomie her. Es gibt einen großen Salat mit Joghurtsoße und Brot. Auf dem Tisch stehen drei Schüsseln. Eine für die Familie, eine für die Oma extra (die mag keinen Joghurt) und eine für uns. Die Omi fängt an, das bereitgestellte, relativ harte Fladenbrot mit den Fingern zu zerbröseln und mit den Händen in der Familienschüssel zu zerdrücken. Alle anderen machen mit. Jeder matscht mit seinen Händen in der Schüssel rum und isst entsprechend auch mit den Händen. Allein dieser ungewohnte Anblick sorgt bei mir für eine erste Magenverstimmung, doch nach einigem Zögern machen wir es ihnen gleich. Und es schmeckt vorzüglich!

Auf Erkundungstour durch Duschanbe gibt es so einiges zu sehen. Zu allererst fallen uns die vielen schönen Gewänder der Frauen auf. Bunt sind sie vor allem. Jede Frau trägt ein anderes. Zu einem Gewand gehört ein langes, nicht zu weit geschnittenes Kleid, welches bis über die Knie reicht. Dazu immer eine passende Hose im gleichen Muster und ein locker gebundenes Kopftuch, welches einen farblichen Kontrast setzt. Richtig schön. Einzig die Füße werden gern vergessen und dann mit weißen Socken und hässlichen Gummischlappen verunziert. Aber nicht immer. In unserem Hostel freundet sich Aileen mit der Tochter des Hostelchefs an und darf schließlich sogar mal in so ein Gewand schlüpfen.

Die zweite Sache, die in Duschanbe unübersehbar ist, ist die Flagge. Nicht irgendeine Flagge. Nein. Die Weltweit zweitgrößte Fahne wedelt hier im Wind. Der Mast ist 165 m hoch und die Fahne wiegt bei einer Größe von 30 x 60 m schlappe 700 kg. Wir würden wirklich gern mal die Waschmaschine sehen wollen, wo das Teil reinpasst. In Duschanbe ist generell ein bisschen Aufbruchstimmung zu spüren. Viele neue Häuser werden gebaut. Die Regierung hat sich eine große Zahl repräsentativer Bauten in die Stadt gestellt, von denen man einige fotografieren darf, andere wieder nicht. Wir haben uns mit Fotos generell zurückgehalten. Auf dem Markt darf man beispielsweise nicht fotografieren, obwohl es sich hier gerade lohnt. Ist es doch für das deutsche Hygieneempfinden eher ungewöhnlich, dass rohes Fleisch an der frischen Luft umringt von hunderten Fliegen feilgeboten und natürlich von jedem Kaufinteressenten auch mal in die Hand genommen wird. Nicht nur einmal sehen wir diese Art Freiluftfleischer. Wir entscheiden: In Tadschikistan werden wir vegetarisch reisen.

Nach 4 Tagen Duschanbe geht es los. Für den ersten Teil des Pamirhighways gibt es zwei Routen. Eine steile Nordroute mit straffem Anstieg auf über 3200 m und eine 100 km längere Südroute, die unter anderem am Norak-Stausee vorbeiführt, steigungstechnisch aber weitaus weniger fordernd sein soll. Da ein Teil unserer kleinen Reisegruppe die erste Essenseinladung offenbar tatsächlich nicht so gut vertragen hat, wollen wir es langsam angehen und entscheiden uns für die Südroute. Nach zwei Tagen erreichen wir den Norak-Stausee. Die weltweit höchste Talsperre der Welt. Tadschikistan produziert hier 98% seines gesamten Stromes. Neben dem an sich schon gigantischen Staudamm beeindruckte uns hier aber vielmehr das gigantische Auslassbauwerk. Im Grunde nur eine Art Wasserrutsche. Doch die Fontäne an Wasser, die da rauskommt, ist von unvorstellbarem Ausmaß. Wir sind hier primär hergefahren, weil wir uns bereits aus dem Flugzeug gefragt haben, was das wohl sein mag. Der Umweg hat sich gelohnt.

Abgesehen von dem Stausee und dieser Fontäne gibt es hier allerdings nicht wirklich viel Wasser. Der Winter und das Frühjahr seien hier sehr niederschlagsreich, doch Sommer und Herbst sind knochentrocken. Keine Bäche, keine Quellen. Für uns ein großes Problem, da sich die Temperaturen im Vergleich zu Aserbaidschan nicht wirklich geändert haben. Irgendwas zwischen 35 und 40 Grad. Auf dem Tacho stehen meist 50 und mehr. Die Sonne brennt gnadenlos. Wir trinken am Tag gut und gerne 5-6 Liter Wasser. Im Gegensatz zu fast allen bisher bereisten Ländern gibt es in Tadschikistan nur noch winzige 1,5 L Flaschen. In Georgien hatten wir noch 2,5 L Flaschen am Rad, d. h. 2 Flaschen reichen für den ganzen Tag. Hier muss sich nun jeder 4 Flaschen ans Rad packen. Und es gibt auch keine 10L-Kanister mehr, mit denen wir unsere eigenen Flaschen einfach nachfüllen können. Jeden Tag müssen wir neue Flaschen kaufen und haben somit immer neuen Müll produziert. In einem Land ohne Müllentsorgung ein großes Problem. Es gibt nirgendwo Müllcontainer oder Papierkörbe. Die Läden, in denen wir das Wasser kaufen nehmen meist nur zähneknirschend die alten Flaschen zurück, weil sie auch bloß nicht wissen, wohin mit dem Müll. Meist wird er verbrannt. Selten irgendwo deponiert. Fortan versuchen wir so müllsparend wie möglich zu reisen.

Und trotzdem strahlt das Steppenland eine große Faszination aus. Ab und an ein Dorf, ansonsten nichts. Flachhügelige Weite, am Horizont größer werdende Berge. Je weiter wir nach Süden kommen, umso mehr durchziehen Wassergräben die Landschaft. Baumwollfelder inmitten der Trockenheit. Ein surreales Bild. Schließlich verlassen wir die Steppe und fahren hinunter in ein weites Tal, welches bereits im Süden an Afghanistan grenzt. Im Vergleich zum zuvor gesehenen ist es hier absolut dicht besiedelt, das heißt es liegen nur 1-2 km zwischen zwei Dörfern, dazwischen viele Bewässerungsgräben und Baumwollfelder. Viel grün, feuchtheiße Luft. Fast schon tropisch. Und seit Wochen zum ersten Mal wieder Mücken. So haben wir am Abend bei 30 Grad und fast 100% Luftfeuchte unsere komplette Regenmontur an, um nicht völlig zerstochen zu werden, während wir mein leckeres Geburtstagsessen genießen. Aileen hat wieder richtig gut gekocht!

In Kulob – einer völlig chaotischen Marktstadt – verlassen wir dieses grüne Tal und steigen von gut 500 m auf ca. 2000 m auf. Die Steppe hat uns wieder. Kein Wasser weit und breit. In einem kleinen Dorf, was auf keiner Karte zu finden ist (da wo hinter Kulob so ein Haken in unserer Route ist), machen wir Pause im Schatten eines Baumes. Ein paar Kinder kommen zu uns. Angenehm zurückhalten sind sie. Und sehr höflich. Zwei Jungs auf einem Esel sprechen sehr gutes Russisch. Ein weiterer auf seinem Fahrrad ebenfalls. Außerdem kommen noch drei Mädels. Eine hat Haare fast bis zum Boden. Wir unterhalten uns mit den Kindern einige Zeit und schließlich führen Sie uns zum Dorfkonsum. Es ging nochmal eine ganze Ecke den Berg hoch. Niemand war im Dorf zu sehen. Doch wir sind keine 3 Minuten im Laden, kommt einer nach dem anderem zur Tür rein und will sich erkundigen, wer denn hier zu Besuch ist. Sehr lustig. Wasser gibt es hier leider keins. Sehr schlecht, angesichts dessen, dass wir eigentlich bald zelten wollten und dafür noch Wasser brauchen. Dann sparen wir uns das Wasser, was wir haben und kaufen eisgekühlte Limo. Ein großer Eisklumpen in einer Plastikflasche. Hält trotz Hitze fast 2 Stunden lang kalt! Und dann ist die Limo hier auch noch so günstig wie nirgends sonst im ganzen Land. Nach einigen Fotos überreichen wir feierlich zum Dank einen Sticker – und bekommen wiederum zum Dank jeder ein Paar Socken geschenkt. Weil es am Berg kalt wird. Großartig, diese Leute!

Am nächsten Morgen sind wir oben. Auf 2000 m empfängt uns erstmal ein Militärposten. Sehr ungewohnt für uns. Passport und Visum werden verlangt. Woher? Wohin? Wollen wir ein Foto machen? Es werden noch viele dieser Kontrollen folgen, allerdings ohne Foto, denn sowas ist eigentlich verboten. Die Soldaten sind sehr locker drauf und schenken uns schließlich noch reichlich Obst und Brötchen, die wir wenig später genüsslich vertilgen. Ab jetzt geht es erstmal nur noch bergab. Gut 1200 Höhenmeter. Die Straße ist nagelneu und riecht noch nach Asphalt. Perfekte Bedingungen. Ohne Mühe erreichen wir Geschwindigkeiten von deutlich über 70 km/h.

Schon bald erspähen wir den Panj-Fluss und das dazugehörige recht weite Tal. Auf unserer Seite ist es relativ grün, auf afghanischer Seite knochentrocken und sandfarben. In der Mitte walzt der graue Panj mit reißender Strömung durch das Tal. Wir treffen zwei Schweizer, die uns für die Schlafplatzwahl sensibilisieren. Nicht zwischen Straße und Fluss, sonst wird man vom Militär verscheucht. Und Militär gibt es hier echt viel. In Vierergruppen laufen sie jeweils verschiedene Straßenabschnitte ab. Schwer bewaffnet. Jeder hat ein Maschinengewehr auf dem Rücken zu hängen. Wir treffen bei einer Rast an einem Bach auf solch eine Gruppe. Schon ein seltsames Gefühl, wenn der Soldat seine Waffe zum Trinken ablegt und man direkt in den Lauf gucken kann. Man passt hier schon ganz gut auf. Grenze eben. Und dann noch eine zu einem Land, zu dem die hier lebenden Tadschiken offenbar nicht wirklich einen Draht haben.

Wir fahren noch gut 30 km durch das weite Tal, bevor die schroffen Felsen immer dichter an den Fluss rücken. So weit, bis schließlich nur noch ein schmaler Spalt übrigbleibt. In diesen Spalt pressen sich der Panj und die aufwändig in den Fels gehauene Südroute des Pamirhighways. Auf afghanischer Seite gibt es auch einen nahezu durchgängigen Weg um diese äußerst entlegenen Siedlungen hier zu erreichen. Viel schmaler und natürlich ohne Asphalt, abenteuerlich abgesichert und teils halsbrecherisch geführt. Sehr faszinierend. Die Landschaft ist atemberaubend. Über uns mehrere hundert Meter steiler Fels. Auf der Straße sieht man große Flickstellen. Schnell wird uns klar, dass diese durch Steinschläge entstanden sind. Manchmal sind das derart viele Flickstellen und noch offene Asphaltkrater. Unfassbar. Wir beeilen uns lieber etwas in diesen Passagen.

Links Fels, rechts Fels, in der Mitte grauer Fluss. Einfach beschrieben sieht es so bis Qalai Khumb aus. Aber das Tal weitet sich in regelmäßigen Abständen. Mal nach links, mal nach rechts. Und so tauchen immer wieder im sandfarbenen Felsbild herrliche Grüninseln auf. Wie Oasen. Hier leben Menschen, hier gibt es meist etwas zu kaufen und einen Platz für die Nacht finden wir hier auch. Auf afghanischer Seite ist das nicht viel anders. Beeindruckend ist jedoch die archaische Bauweise ihrer Häuser. Die kleinen Hütten werden massiv aus gehauenem Fels gesetzt und bekommen ein Flachdach. Türen und Fenster fehlen meist. Da die Häuser aus dem gleichen Fels bestehen, wie der Fels dahinter, müssen wir tatsächlich mehrfach hinschauen um die gut getarnten Häuschen zu entdecken.

Bis Qalai Khumb hält es sich mit natürlichen Wasserquellen noch stark in Grenzen. Im Nachbarland sprudelt ein Bach nach dem anderen den Hang runter. Überall Bäume und wirklich richtig schön grün. Bei uns bleibt es meist steppenartig. Was sich bis Qalai Khumb jedoch verändert, ist die Geräuschkulisse während der Ortsdurchfahrten. Sind wir bis hier noch auf vornehme Zurückhaltung der Menschen gestoßen, wird es nun doch langsam lauter. In Aserbaidschan konnten wir uns ja manchmal vor Leuten kaum retten („Gelbstickerphänomen“). Hier kann ich, während Aileen einkauft, ganz locker mal 10 Minuten vor einem Laden stehen, ohne derart großes Interesse zu wecken. Trifft nicht immer zu, aber doch überwiegend. Sehr angenehm. Nur die Kinder werden lauter. Je weiter wir in den Pamir reinfahren, umso mehr rasten sie aus, wenn sie uns entdecken. Hello! HEEELLLLOOOO!!!! What is your name? How old are you? HEEELLLLLOOOOO!!!!! Es werden immer mehr. Am Anfang finden wir es noch sehr lustig, doch irgendwann nervt es unheimlich. Immer wieder dieses grelle HEEELLLLOOOO und immer wieder die gleichen Fragen. „Hello-Kinder“ nennen wir diese Kids. Das Epizentrum der Hello-Kinder befindet sich in Qalai Khumb und den Orten im Umkreis von 30 km um diesen Ort.

In Qalai Khumb kommen wir auf einer privaten Wiese unter. Da wir am Abend zuvor unter den neugierigen Augen von mindestens 20 Hello-Kindern unser Lager bezogen haben, wollten wir diesmal etwas mehr Ruhe. Es sind gerade Muslimische Feiertage. Jeder lädt dabei jeden zu sich nach Hause zum Essen ein und so dürfen auch wir in die beiden an die Wiese angrenzenden Häuschen hineinblicken. Kochen wollen wir aber trotzdem selber. Der Hygiene wegen. Wir lehnen dankend das Angebot ab, stellen – beobachtet von der Nachbarschaft – unser Zelt auf und fangen an zu kochen. Es dauert nicht lang, dann schicken die Erwachsenen die Kinder weg. Wenig später kommen sie zurück. Ein 3 mal 5 Meter großer Teppich liegt plötzlich vor unserem Zelt. Darauf noch ein paar Sitzkissen. Damit wir nicht auf der Wiese sitzen müssen. Sehr dekadent und wohl seit langem die originellste Weise, unser Essen einzunehmen. Die Kinder bringen noch Saft und jede Menge Obst, sodass unser Essensteppich reich gedeckt ist. Außerdem bekommen wir getrocknete Maulbeeren geschenkt. Sowas kannten wir noch gar nicht. Die sehen aus wie weiße Himbeeren, nur eben getrocknet. Schön kross und sehr sehr lecker und hier im Pamir auch sehr sehr günstig. Wir erweitern sofort unsere Lebensmittelpalette 😊

Der Blick in die Häuser war auch sehr interessant. Alles ist mit Teppich ausgelegt. Überall ist es sehr sauber. Man zieht die Schuhe draußen aus und geht in Socken durch das Haus. Das Leben spielt sich quasi auf dem Fußboden ab. Mit Ausnahme von Elternbett, Kinderbett, einer Kommode und einem Kleiderschrank, sowie Küche gibt es keine Möbel. Die Räume sind quasi leer, haben aber alle Teppichboden und jeweils eigene Funktionen. Auch die Festtafel zum Feiertag stand komplett auf dem Fußboden. Die Toilette ist draußen. Wie überall hier ein Plumpsklo. Im Badezimmer gibt es kein fließend Wasser. Man holt sich das Wasser draußen an der Quelle und duscht sich, indem man sich das Wasser mit einem kleineren Töpfchen über den Körper gießt. Also nicht viel anders, als wir uns jeden Tag waschen, nur dass die Leute hier erheblich gepflegter aussehen als wir nach mehreren Tagen ohne richtige Dusche.

In Qalai Khumb treffen wir auf Olga und Michel von www.rausgefahren.de. Losgefahren trifft Rausgefahren – sehr lustig! 🙂 Wir folgen den beiden auf ihrer Reise bereits seit über einem Jahr. Über 20000 km stehen bei ihnen schon auf der Uhr. Ein wesentlicher Grund für unser (tatsächlich geplantes) Treffen: Michel ist einige Tage zuvor eine Halterung an einer seiner Taschen gebrochen. Da wir an den Hinterradtaschen mit jeweils 4 statt normal 2 Halterungen fahren, können wir Pannenhilfe leisten. Wir stehen bestimmt 4 Stunden in Qalai Khumb und tauschen uns angeregt aus. Eine tolle Begegnung. Schön euch kennengelernt zu haben. Wir wünschen euch noch eine tolle Reise!

Am Tag dieses Treffens schaffen wir es auf gut 15 km. Nicht weil die Straße so fordernd ist, sondern weil wir gefühlt den ganzen Tag mit Olga und Michel verbracht haben. Die Straße ist trotzdem richtig schlecht. Kein schöner Asphalt mehr. Der endete bereits 20 km vor Qalai Khumb und wich groben festgefahrenem Schotter. Im übernächsten Ort suchen wir uns einen Garten für unser Zelt. Wieder werden wir von interessierten Anwohnern, vielen Kindern und natürlich den Grundstücksbesitzern umringt und beim Zeltaufbau beobachtet. Dass wir in einem sehr armen Ort gelandet sind, merken wir anhand der Fragen, die die Leute uns stellen. Einer wollte gern unsere Luftpumpe, weil sie hier keine haben. Nee.. sorry. Ich habe seit 2000 km einen schleichenden Platten und muss alle 2 Tage aufpumpen. Die brauch ich selber noch. (Danke Lutz – das Ding ist Gold wert!!). Aileen wird anschließend nach Medikamenten gefragt. Es mangelt hier an allem. Keiner aus dem Ort kommt über die Berge nach Duschanbe und die Apotheken in Qalai Khumb scheinen auch keine große Hilfe zu sein. Ob wir ein Medikament gegen Masern dabeihaben, wird gefragt. Und etwas gegen Ausschlag. Und so weiter. So wirklich helfen können wir den Leuten mit unserer kleinen Reiseapotheke nicht. Dass wir in Deutschland einfach und selbstverständlich gegen Masern geimpft werden, erscheint uns plötzlich wie ein Privileg.

Nach Qalai Khumb ist die Piste für die nächsten 80 – 100 km erstmal richtig schlecht. Kaum erkennbare Asphaltfetzen gehen im groben Schotter unter. 40-Tonner quälen sich hier durch. Diese Straße ist die einzige Verbindung nach China und somit für Waren auf dem Landweg die Haupttransitstrecke. Viel schneller als wir sind die LKW auf dieser Piste jedoch häufig nicht. Stark schwankend manövrieren die Fahrer ihre Gespanne über die schmale Piste. Häufig sind am Rand bereits große Stücke der Straße in den Panj heruntergebrochen. Und wie sich hier die Lkw begegnen bleibt uns bis zum Schluss ein Rätsel. An einer Stelle ist sogar mal Stau. Auffällig viele Lkw stehen in einer Schlange. Nichts bewegt sich. Die Fahrer sitzen im Schatten ihrer Trucks. Einige hundert Meter später liegt ein Lkw auf der Seite und blockiert die Straße. Mit einem Radlader hat man einen Behelfsweg gegraben um mit leichten Fahrzeugen an der „Umfallstelle“ vorbeizukommen, doch die Lkw müssen warten. Radfahrer, die uns entgegenkamen erzählten uns, dass der Lkw bereits seit dem Vortag dort liege. Termindruck dürfen die Fahrer hier also nicht haben. Später am Abend kommt uns ein Kran entgegen, der sicherlich die Wegverstopfung auflösen wird. Bis dahin war aber angenehm wenig Verkehr auf der Piste.

Wir verbringen einen Abend mit Arne und David. Arne kam mit sehr leichtem Gepäck und sportlicher Fahrweise und recht kurzer Zeit aus Deutschland hier her geradelt (dstuncertain.wordpress.com), David ist mit dem Motorrad unterwegs – ebenfalls die gesamte Strecke gefahren. Wir fragen an einem Teehaus, ob wir auf der nebenliegenden Wiese zelten dürfen. Kein Problem. Wir witzeln noch darüber, dass wir ja nun doch zwischen Straße und Fluss zelten und beste Sicht auf Afghanistan haben. Viel gab‘s da nicht zu sehen. Felswand mit Weg davor. Keine erkennbare Gefahr. Wir bauen unsere Zelte auf und kochen gemeinsam, als gerade eine Hand voll Soldaten uns klarmacht, dass wir hier nicht Zelten dürfen. Wir sagen, dass wir am Teehaus gefragt hätten und die Erlaubnis haben. Die Soldaten ziehen ab. Zum Einbruch der Dunkelheit kommt ein Typ an, den wir die ganze Zeit schon immer mal hier rumschleichen sehen haben. Es sei sein Grundstück. Wir sollen sofort die Zelte abbauen. In seiner Mimik und Gestik ließ sich keinerlei Verhandlungsbereitschaft hineindeuten. Kacke. Zum Weiterfahren ist es schon zu dunkel. Eine Holländerin kommt wie aus dem Nichts hinzu und übersetzt, dass wir im Teehausgelände zelten können. Kostet nichts und ist sicherer. Denn hier werden wir von den Afghanen abgeschossen. Also schnappen wir unseren ganzen Rassel, tragen alles rüber ins Teehaus und stellen die Zelte genauso offensichtlich und ohne nennenswerten Sichtschutz vis-a-vis der afghanischen Grenze auf, wie sie zuvor standen. Sinnlose Aktion. Der Typ schickt ein paar russische Biker mit Englischkenntnissen zu uns, um uns zu vermitteln, dass er für die Nacht von jedem 30 Somoni haben will. Wir glauben uns verhört zu haben und ignorieren die Ansage.

Das gesamte Teehaus wird nachts zum Motel. Neben normalen Tischen und Stühlen stehen hier (wie in jedem Grundstück überall im Land) solche Lümmelliegen herum. Die Dinger sehen aus, wie riesige Feldbetten, sind weich gepolstert und auf ihnen kann man entweder zu zehnt sitzen und essen, oder eben nachts zu fünft drauf schlafen. Gegen um 9 abends waren alle vorhandenen Liegeflächen belegt. Früh um 4 liefen allerdings schon die ersten Lkw wieder warm. Kein besonders guter Schlaf. Wir packen gegen 6 schnell alles zusammen, doch der Teehaustyp geht uns schon wieder auf den Keks. Er stößt mich am Arm, dass ich vom Taschenpacken mal zu ihm hochschaue. „Trizat Somoni!“. Ich zucke mit den Achseln und erkläre ihm erst auf einfachstem Englisch, dass gestern noch von „kostenlos“ die Rede war. Bei seiner zweiten Annäherung reagiere ich schon etwas aufgebrachter und maule ihn auf Deutsch voll, dass er uns erstmal in Ruhe packen lassen soll. Er fingert an Arnes Taschen herum, als er auch laut wird. Dann ist er wieder weg. 2 Minuten später – wir sind gerade so fertig mit allem Eingepacke – heißt es mit einer wegscheuchenden Handbewegung plötzlich „Dawei! Dawei!“ Wir werden rausgeschmissen. Kommt uns im Prinzip entgegen. Doch so schnell wie er uns weghaben will, können wir das Gelände gar nicht verlassen. 3 Fahrräder und Davids Motorrad müssen erstmal die Eingangstreppe hochgewuchtet werden. An Davids Moped hängen wir zu viert dran. Gegenüber des Eingangs ist die Trinkwasserquelle. Arne will noch Wasser holen, doch der Teehausgorilla verweigert auch das. Wir verduften… Komische Geschichte. Auf blöde Situationen folgen aber auch immer wieder schöne Situationen und so finden wir wenig später noch Trinkwasser und ein Lkw-Fahrer überrascht Aileen mit einem großen Beutel Birnen. Alles wieder gut! 😊

Dennoch wollten wir so schnell es ging weg, von diesem Ort. Man weiß ja nie, ob sich der Typ sein Geld noch anderweitig eintreiben will. Dem war zum Glück nicht so. Die Straße hat nun deutlich besseren Belag als zuvor. Wir rollen zügigen Trittes gut voran und kommen am späten Nachmittag in Derushon an.

Bei der Frage nach einem Schlafplatz geraten wir an Maya. Sie ist 17 und bietet uns einen Platz in ihrem Garten an. Trinkwasser gibt es mal wieder nur an einer einzigen Stelle in der ganzen Siedlung und so lernen wir beim Wasserholen gleich noch die komplette Nachbarschaft kennen. Über offenem Feuer kocht bei der Nachbarin eine Leckere Paprika-Zwiebel-Tomaten-Dill-Suppe. Wir fragen ob wir kosten dürfen und schon sitzen wir auf der Lümmelliege der Familie und bekommen eine köstliche Suppe nach der anderen. Großartig. Je länger wir da sitzen, umso mehr Essen bekommen wir hingestellt. 2 Tabletts voll mit Nüssen, Trockenfrüchten und Süßigkeiten, sowie Tee. Schließlich gesellt sich der pensionierte Ortslehrer noch zu uns. Er hat Deutsch und Englisch unterrichtet und war 1988 sogar in Leipzig. Was für ein Zufall. Lange unterhalten wir uns noch mit ihm und dürfen schließlich sogar noch das originale Pamir-Haus der Familie besichtigen.

Im Grunde besteht das Haus aus einem großen Raum, indem das ganze Leben stattfindet. Das erste Drittel ist mit ein paar Holzbalken räumlich vom Hauptraum abgetrennt. Auf der linken Seite ist die Kochecke, rechts ein Kleiderschrank. Der Hauptraum wird durch eine mindestens 2 m tiefe umlaufende Liegefläche charakterisiert. Zur Mitte hin sind Sitzbänke angebracht, sodass man in der Mitte beisammensitzen kann. Auffällig ist der recht aufwändige Dachstuhl. In das eigentliche Dach wurde nochmal eine Art kleiner Turm eingebaut. Im Winter wird auf der Freifläche in der Mitte des Raumes die Feuerstelle, bzw. ein großer Ofen platziert, um welchen sich dann alle im Kreis drumherum setzen können. Die Aussparung im Dach dient dem Rauchabzug und der Belüftung zur kalten Jahreszeit. Geheizt wird mit Kohle, die der Staat für ein Entgelt für den Winter bereitstellt. Im Sommer werden die Feuer mit getrocknetem Kuhdung betrieben, der überall gesammelt wird. Kühe gibt es ja viele hier.

Wir sind hier auf gut 1900 m über dem Meer. Angesichts der 30 Grad, die hier Anfang September noch herrschen, können wir uns kalte Winter nur schwer vorstellen. Wir fragen Maya und wir fragen den Lehrer. „Nein, im Winter ist es hier nicht sehr kalt. Aber viel Schnee haben wir“. „Na wie kalt wird es denn?“ „Ach … -25 Grad normalerweise. Im letzten Winter war es etwas kälter. Da hatten wir -40 Grad“. – Angesichts der Lebensumstände hier für uns unfassbar. Die Häuser sind alle aus gebrochenem Fels gesetzt und von außen meist mit Lehm verputzt. Da wird es sicherlich ordentlich kalt und der Baustil des Pamir-Hauses erklärt sich eigentlich von selbst.

Am nächsten Morgen werden wir noch zum Pamiri-Frühstück eingeladen. „Shirchai“ nennt sich das, was wir da zu essen bekommen. Im Grunde ist das eine Schüssel mit schwarzem Tee, Milch und etwas Salz. Dazu kommt Butter und man bröselt das bereitgestellte Brot mit hinein. Normalerweise wird alles ordentlich mit der Hand durchgeknetet – wir dürfen aber zum Glück Löffel benutzen. Anfangs noch skeptisch, war es doch eigentlich recht lecker und vor allem sättigend. Zu guter Letzt verabschiedet uns Mayas Familie noch mit einem frisch gebackenen Brot. Der Nachbar bringt noch ein großes Glas von der frisch eingekochten Suppe vorbei. Großartig! Maya und ihre Schwester haben sich unterdessen fertig für die Schule gemacht. Maya geht in die 11. Klasse. Hier in Badachschan – der Autonomen Provinz Tadschikistans, in der das Pamirgebirge liegt – scheint es üblich zu sein, dass alle Schüler Schuluniformen tragen. Je nach Alter sehen die dann immer etwas anders aus. Wirklich schön anzusehen. Nachdem wir aufgebrochen sind, kamen wir auch als erstes an Mayas Schule vorbei. Wir stoppen und halten Ausschau. Aus einem Fenster ruft es „Aileeeen“. Schließlich dürfen wir uns sogar die Schule anschauen und uns für einige Zeit in den Tadschikisch-Unterricht der 11. Klasse mit reinsetzen. Anschließend noch große Radbeschau auf dem Schulhof in der großen Pause. Viel „Hello Hello“. Routiniert antworten wir mindestens 30-mal auf „What is your Name?“ „How are you?“ Anstrengend, aber megacool! Danke, dass wir das alles sehen und erleben durften liebe Maya! Eine großartige Erfahrung!

Nach zwei weiteren kurzen Tagesetappen kamen wir schließlich in Khorog an. Der zentrale Anlaufpunkt hier. Es gibt einen großen Markt, viele Geschäfte, Restaurants und jede Menge Unterkünfte. So wie sich in Kathmandu die ganzen Nepal-Trekking-Touristen wohl erstmal treffen und sammeln, so sammeln sich hier alle Pamirreisenden. Jede Menge Radfahrer und Motorradfahrer. Wir treffen hier auch wieder auf Arne und schließlich noch auf eine ganze Menge weiterer Leute, die alle in Arnes Unterkunft – der Pamir-Lodge – wohnen. Die Pamir-Lodge wird von scheinbar fast jedem Radfahrer angefahren. Nur wir wohnen woanders 😊 Aber am Ende trifft man sich abends beim Inder und verabredet sich schließlich zum Wiedersehen in Osh…

So ihr Lieben! Ab Sonntag sind wir wieder auf Tour. Wir wollen erstmal zum Yashikul-See und anschließend in den Zorkul-Nationalpark. Alles auf ca. 4000 m. Wundert euch nicht, wenn sich das grüne Fahrrad auf unserer Karte dann mal einige Tage nicht bewegen wird. Bis hier war die Netzabdeckung ja noch ganz gut, aber in den entlegenen Gebieten wird das anders aussehen. In unseren Taschen ist Essen für 10 Tage. Wasser gibt’s ja zum Glück inzwischen reichlich und in guter Qualität. Nachdem wir bis hier noch auf relativ viele Leute gestoßen sind, suchen wir uns jetzt die Einsamkeit und hoffen diese im Hochgebirge auch zu finden. Kalt wird es sicherlich. Mal sehen, wie wir mit allem so klarkommen. Wir freuen uns auf jeden Fall und sind gespannt.

Die nächste Meldung wird es dann bestimmt aus Osh geben….

Lasst es euch also gut gehen! Wir verabschieden uns mit einem grell geschriebenen

HEEEELLLLOOOOOOOOOO!

Eure Radfahrer 🙂

P.S. Vielen Lieben Dank für all eure Kommentare zu den letzten Beiträgen, insbesondere für die Geburtstagsglückwünsche. Wir freuen uns immer sehr über Rückmeldungen aus der Heimat. Macht gern weiter so, das motiviert uns unheimlich!

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7 Kommentare zu „km 6415 – Hello! Heeelllloooo! What is your name? – Pamir Teil 1

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  1. Anweisungsgemäß haben wir uns den vorherigen Bericht gut eingeteilt … mit dem Ergebnis, dass wir nun viel aufholen mussten, um ihn fertig zu lesen, ehe dieser neue Bericht gelesen werden konnte.
    Nein, nein, das ist keine Beschwerde, im Gegenteil: wir freuen uns über jedes Lebenszeichen von Euch, auch wenn es mal nur das weitergewanderte Fahrrad auf der Karte ist. Um so aufgeregter sind wir über neue Berichte.

    Unglaublich, wie viele Weltenbummler ihr trefft und wie freundlich, hilfsbereit und freigiebig alle sind. Toll, dass ihr immer so freundliche Leute trefft!

    Als ihr von Hundihund und seiner Ausdauer berichtet habt, habe ich mich schon gefragt, wie ihr den wohl mit heim bekommt…

    Ach ja, Aileen in einheimischer Tracht hätte ich gern gesehen – leider war davon kein Foto dabei.
    Eure vielen Steppen-/Wüsten-Bilder machen mich ganz durstig – zum Glück habe ich es nicht so weit bis zum nächsten Wasser in der Küche. Da meint man schon fast, den Sand zwischen den Zähnen knirschen zu haben.
    Die herrlichen Nachtbilder mit den vielen Sternen sind dagegen ein krasser Kontrast.
    Und dann wieder ein – hmmm, ja, irgendwie schon: Schock, wie die Leute so ärmlich leben und dabei doch auch in gewisser Weise glücklich und zufrieden scheinen … und hier? Da leben wir dagegen im reinsten Luxus – und jammern über das, was wir nicht haben. Und teilen ? Mit Wildfremden ? Sehr unwahrscheinlich …

    Und auch wieder so verlockende Berichte von einheimischem Essen … habt ihr denn auch Rezepte gesammelt und aufgeschrieben ?

    Eure Reise nähert sich ja fast schon dem Ende – wie schnell das jetzt ging !
    Habt weiterhin eine schöne Zeit, bleibt gesund und kommt im Nationalpark mal ein bißchen zur Ruhe … und meldet Euch bald wieder !

    PS: euren nächsten Schluck-auf verdankt ihr uns …

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  2. Was für irre neue Nachrichten von Euch! Der Bericht bietet uns wieder ein umfangreiches,breites Panorama vom Pamirgebirge, den Leuten, Städten und Orten mit unvorstellbaren Lebensbedingungen. Wir hoffen Ihr bleibt gesund und fröhlich, dass Ihr die letzten Wochen über Stock und Stein gut durchkommt. Wir sind jedesmal faszieniert aber auch geschockt, was Ihr Euch so zumutet und leistet. Weiterhin alles Liebe und Gute wünschen Opa Günter und Oma Christa. Ahoi!!!

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  3. Hallo Aileen, hallo Lars!
    Meine ersten Worte: HUT AB!!!
    Mit Spannund und großem Interesse habe ich eure abenteuerlliche Mission verfolgt. Zugegeben hatte ich manchmal ein flaues Gefühl im Bauch. ABER: Was ihr erlebt habt (und noch werdet), das kann euch keiner mehr nehmen und davon werdet ihr ein Leben lang zehren. Wenn ich „ein paar Jährchen“ jünger wäre: – genau mein Ding!! – Denn: „Luxus“ kann jeder. Und das Leben ist kurz, also raus in die Welt und was erleben.
    Mit meiner 4stündigen nächtlichen Besteigung des Berg Moses kann ich im Gegensatz zu euren Leistungen sicherlich den Mund nicht all zu weit aufreißen.
    Also genießt jede Minute, bleibt stark, immer ordentlich Körner in den Beinen, stabiles Arbeitsmaterial, um weiterhin so außergewöhnliche Erfahrungen zu sammeln. Und wenn ihr wieder am Ausgangspunkt angekommen seid, wendet euch doch an einen Verlag, ich meine, euer Tagebuch hätte das Zeug zum Bestseller 😉

    Seid beide gedrückt
    (Lars – unbekannter Weise – entschuldige)
    und vielleicht mal bis bald
    Romy

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    1. 18. September 2017 um 9:30

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      Hallo Aileen, hallo Lars!
      Meine ersten Worte: HUT AB!!!
      Mit Spannund und großem Interesse habe ich eure abenteuerlliche Mission verfolgt. Zugegeben hatte ich manchmal ein flaues Gefühl im Bauch. ABER: Was ihr erlebt habt (und noch werdet), das kann euch keiner mehr nehmen und davon werdet ihr ein Leben lang zehren. Wenn ich „ein paar Jährchen“ jünger wäre: – genau mein Ding!! – Denn: „Luxus“ kann jeder. Und das Leben ist kurz, also raus in die Welt und was erleben.
      Mit meiner 4stündigen nächtlichen Besteigung des Berg Moses kann ich im Gegensatz zu euren Leistungen sicherlich den Mund nicht all zu weit aufreißen.
      Also genießt jede Minute, bleibt stark, immer ordentlich Körner in den Beinen, stabiles Arbeitsmaterial, um weiterhin so außergewöhnliche Erfahrungen zu sammeln. Und wenn ihr wieder am Ausgangspunkt angekommen seid, wendet euch doch an einen Verlag, ich meine, euer Tagebuch hätte das Zeug zum Bestseller 😉

      Seid beide gedrückt
      (Lars – unbekannter Weise – entschuldige)
      und vielleicht mal bis bald
      Romy

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