km 4411 – meistens kommt es anders als man denkt

Jetzt haben wir im letzten Bericht große Töne gespuckt, dass ihr nun erstmal wieder 3-4 Wochen Ruhe vor uns habt und jetzt kommt doch so schnell ein neuer Bericht? Nun. Dinge haben sich geändert. Naja, nicht wirklich geändert … sie gingen einfach kaputt. Mitten in den Bergen. Ersatz musste her und das war nicht so einfach. Also mussten wir unseren Plan – ja erstmals haben wir so etwas wie einen Plan – wieder verwerfen und sind nun schon da, wo wir erst in 2 Wochen sein wollten. Hallo und liebe Grüße aus Tbilisi/ Tiflis.

Unsere Bootsfahrt übers Schwarze Meer verlief super. Auf dem Weg zum Hafen haben wir Ziemowit kennengelernt. Er ist mit seinem Rad in Danzig gestartet und hat im Prinzip das gleiche Ziel wie wir, will aber über Georgien, Armenien, Iran, Turkmenistan und Usbekistan fahren. Sein Rad ist großartig. Er erzählt uns stolz, wo er all die Teile her hat. Gebrauchter, aber sehr guter und sehr günstiger Rahmen, Sattel und Schalthebel über 3 Ecken aus England importiert, andere Sachen aus anderen Ländern. Er hat sich richtig viele Gedanken gemacht, sein Rad so robust und einfach wie möglich zu bauen. Wirklich sehr cool.

Auf der Bootsfahrt lernten wir noch viele andere interessante Leute kennen, darunter drei Backpacker aus Berlin und Magdeburg, zwei Motorradfahrer aus Franken, zwei Schweizer, die mit ihrem alten Bulli auf großer Fahrt sind, sowie einen Norweger, der schon bis zur Fähre einen ganz schönen Ritt hinter sich hatte. Die See war zum Glück relativ ruhig, nur ein Abend war grenzwertig. Insgesamt sind wir 2 volle Tage auf See gewesen. Wir hatten Vollverpflegung. Morgens, Mittags und Abends. Jeweils exakt eine halbe Stunde Essenszeit. Nach dieser halben Stunde wurde man auch tatsächlich freundlich nach draußen gebeten. Strenge Regeln auf so einem Kahn. Aber es lief alles sehr reibungslos und gut organisiert ab.

Zu sehen gab es während dieser Zeit nicht extrem viel, aber ein bisschen schon. Nicht wenige Delfine schwimmen im Schwarzen Meer herum. Wir haben nicht schlecht geguckt, als immer wieder einer, manchmal auch gleich eine Gruppe von 3 oder 4 Delfinen filmreif aus dem Wasser hopsten. Einige trauten sich richtig nah an unseren Kahn – die Kaunas Seaways – heran und man konnte in dem klaren Wasser ihren schnellen Bewegungen wunderbar folgen. Aber denkt bloß nicht, dass man nochmal einen Delfin zu Gesicht bekommt, wenn man mit der Kamera an der Reling steht… Stattdessen schwimmt mittem im Ozean Plastezeug herum. Plastiktüten, Duschgelflaschen, allerlei Mist, wo man sich ernsthaft fragt, wie das hier herkommen kann. In alle Richtungen mehrere hundert Kilometer nur Ozean, und dann schwimmt da eine Zahnbürste. Katastrophe!

Die Ankunft in Batumi hätte besser nicht sein können. Mit der untergehenden Sonne im Rücken taucht die Skyline der Stadt auf. Wolkenkratzer, viel Licht, viele Menschen, Palmen, Boote, Strand, das pure Leben. Die Stadt gefällt uns auf Anhieb. Nicht nur weil sie so genial im Licht steht und wir bestimmt hundert mal das gleiche Foto gemacht haben – nein – Batumi ist ein herrliches Touristeneldorado und irgendwie das, worauf wir gerade absolut Lust haben. Wir sind völlig fasziniert von all den neuen Bauwerken, die hier in den letzten 10 Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Viele Hotels, noch mehr Casinos, Boulevards und Flaniermeilen aber auch turbulenter und sehr lauter Verkehr. Batumi ist vielleicht nicht Georgien, doch Batumi ist auf jeden Fall ein Stück weit Sinnbild für Fortschritt und Entwicklung in Georgien. Wir wollten jedenfalls nicht gleich am Morgen nach der Ankunft weiterradeln, sondern gönnten uns eine weitere Nacht in der Stadt.

Am Folgetag sollte es nun losgehen. Wir werden am Morgen von monsunartigem Regen geweckt, der auch den ganzen restlichen Tag nicht nachlassen wollte. Verdammt. Noch eine Nacht Batumi. So hatten wir uns das eigentlich nicht gedacht. Aber somit kamen wir in den Genuss eines kleinen internationalen Konzertes direkt in unserer Unterkunft. 😊 Am Tag darauf war das Wetter immer noch nicht perfekt, aber zumindest zum Radeln ganz OK. Wir verlassen Batumi tatsächlich auf einer neu ausgeschilderten Radroute – ebenfalls ein Zeichen des Fortschrittes hier. Gio – unser Gastgeber in Batumi – hatte uns ein Ausflugsziel genannt, welches wir direkt in unsere Route aufgenommen haben. Wir entscheiden uns für einen Weg, der südlich von Batumi Richtung Osten in die Berge des kleinen Kaukasus geht. Wirklich weit kommen wir am ersten Tag dann aber nicht. Einerseits macht uns das Klima hier arg zu schaffen, denn hier sind permanent über 30 Grad und 100% Luftfeuchte. Andererseits sind die Leute extrem freundlich, dass es manchmal echt schwer ist, vorwärts zu kommen. So werden wir im Urwald von Mirveti erst zum Kaffee und dann gleich noch komplett zum Essen eingeladen und bekommen dazu noch einen traumhaften Campingplatz direkt am Fluss gezeigt. Sein Zelt hier irgendwo hinzustellen ist – sofern es geländemäßig möglich ist – für niemanden ein Problem. Gefällt uns richtig gut.

Am nächsten Tag geht es Stück für Stück ganz allmählich nach oben. Das Tal wird immer schmaler, die Wände links und rechts immer steiler. Verlief die Straße gerade noch direkt am Fluss, schaut man wenig später von weit oben ins Tal hinab. Hier gibt es noch eine ganze Reihe historischer Brücken. Nicht nur ein bisschen historisch – nein! 12. – 13. Jahrhundert! Richtig historisch. Und es ist überhaupt kein Problem, die alten Steinbogenbrücken zu betreten. Die halten auch heute noch. Sehr faszinierend. Der Verkehr nutzt aber dennoch größere, und weniger bogenförmige Brücken, die unmittelbar daneben errichtet wurden.

Das Tal ist unter Radreisenden recht beliebt. In 3 Tagen haben wir hier gefühlt so viele Radreisende gesehen, wie auf der restlichen Strecke hier her. Drei Franzosen haben wir bereits bei Batumi und am nächsten Tag nochmal im Tal getroffen, einige andere Radfahrer kamen uns entweder entgegen oder überholten uns zügig und wortlos. Besonders gefreut haben wir uns aber, als wir Fritz und Brigitte getroffen haben. Bereits ein Motorradfahrer kündigte uns an, dass wir noch zwei Deutschen begegnen werden. Und so sitzen wir morgens beim Frühstück und freuen uns, endlich mal wieder gut in der Zeit zu liegen – da sehen wir die beiden auf Ihrem Tandem angerollt kommen. Wir winken sie zu uns und setzen direkt nochmal Kaffeewasser auf. Die beiden sind seit 5 Wochen mit ihrem Tandem in den Kaukasusrepubliken unterwegs und haben einige tolle Storys auf Lager. Wirklich sehr erfrischend. Auf http://www.tandemontour.de kann man sich sicher bald ein Bild über ihr Kaukasus-Abenteuer machen.

Unser Weg führt weiter nach Khulo – laut meiner Karte der letzte Ort, wo wir für die nächsten Tage noch Essen herbekommen. Wir haben auch schon wieder ordentlich Knast, obwohl das Frühstück (ein Topf gekochter Kartoffeln) noch keine Stunde her ist. Der Gedanke an Essen wurde gerade ausgesprochen, da überholt uns ein Auto, hält direkt vor uns. Ein junger Mann steigt aus, drückt uns 3 Stücken Khachapuri mit den Worten „Thank you for visiting Georgia“ in die Hand und verschwindet. Wir sind völlig baff und freuen uns riesig über diese leckere Stärkung genau zur richtigen Zeit. Khachapuri (sprich: Ratschapuri) sind eines der Nationalgerichte Georgiens und unsere absolute Leibspeise hier – oben und unten Teig, in der Mitte eine Füllung aus leckerem und sehr würzigem Käse. Und dazu äußerst sättigend und überall für umgerechnet 70-90 ct zu haben.

In Khulo decken wir uns anschließend für 4 Tage ein, denn hinter Khulo wollen wir die Talstraße (die hier schon auf 900 m angestiegen ist) verlassen und nach Norden Richtung Bakhmaro über die Berge fahren. Noch im Ort hört der Asphalt auf. Auf staubiger Schotterpiste rumpeln wir den Berg hinunter. Jetzt werden wir nicht nur vom Ruß der ganzen ollen Kisten hier eingesaut, sondern auch noch vom Staub, doch dann kommt der Abzweig. Asphalt! Genial! Die Straße ist jetzt bedeutend kleiner. Jeder, der uns entgegenkommt, hält an und fragt wo wir hinwollen. „Bakhmaro? No!“ „Bakhmaro? Yes!“ .. Ungefähr 50 – 50 ist die Antwortquote. Auf Google-Maps existiert der Weg, den wir fahren wollen zumindest schonmal nicht. Auf Openstreetmaps hingegen schon irgendwie. Auf unserer Papierkarte ist der Weg als „Weiße Straße“ eingemalt. Damit kennen wir uns ja aus. Also los. Es geht ordentlich den Berg hoch. Im Mittel mit 8-10%.. Gut, dass wir uns vorher nochmal die Taschen mit Essen vollgekracht haben, da müssen wir nicht so im Fahrtwind frieren… Doch die Landschaft ist großartig. Steile Hänge, unten im Tal ein reißender Fluss. Immer wieder einzelne Häuser. Die Gärten sind so steil, dass wir nicht nachvollziehen können, wie die Menschen hier ihre kleinen Äcker bewirtschaften. Ein heimischer Weinhang ist deutlich flacher.

Die Straßen sind teilweise derart steil, dass die Autos und Lkw stark an ihre Grenzen kommen. Bei dem Rußausstoß der Kisten, vermutet man unweigerlich, dass als Hauptbrennstoff Kohle zum Einsatz kommt. Seit wir in Georgien sind, werden wir den Gedanken nicht los, dass alle alten Kisten, die dank Umweltplakette und Abwrackprämie von den heimischen Straßen verschwunden sind, nun hier ihre Dieselrußpartikel in die Luft pusten. TÜV gibt es hier eh keinen. Es ist schon etwas abenteuerlich, was hier auf den Straßen herumfährt und in welchem technischen Zustand es sich befindet (gefühlt jedes dritte Auto hat eine Kaputte Frontscheibe. Also keinen Steinschlag, den bei uns der Scheibendoktor wieder hübsch macht. Eher so ein Steinschlag, der aussieht als wäre da mal ein Ziegelstein ins Fenster gedonnert. Auch Stoßstangen fehlen oft. Oder Scheinwerfer. Manchmal auch einfach die gesamte Front. Aber fährt noch… und hat im besten Fall sogar noch ein Taxi-Schild auf dem Dach… Was aber immer funktioniert: Die Hupe. Mehr braucht ein Auto hier nicht.)

Irgendwann geht uns auf der Straße etwas die Puste aus. Die Topografie lässt ein einfaches Zelten nicht wirklich zu. Alles viel zu steil. Entgegen der hübschen Werbefotos vieler Zelthersteller, die ihre tollen Stücke gern irgendwo an den Alpenhang nageln, ist es gar nicht mal so komfortabel in einem Zelt zu schlafen, welches auf einer geneigten Ebene steht. Und „geneigte Ebene“ ist für die hiesigen Verhältnisse noch extrem untertrieben. Wir werden wohl die Leute fragen müssen, die ab und an ein Grundstück an der Straße haben, denn in deren Gärten gibt es meist noch eine kleine Ebene. Doch zum Fragen kommen wir nicht wirklich – am Straßenrand pumpt gerade einer den Reifen seines C-Klasse-Benz mit einer Standluftpumpe auf. Gogia heißt er, er ist ungefähr so alt wie wir und lädt uns sofort zum Essen ein. Als wir ihm unser Zelt-Problem klarmachen, meint er, wir können doch einfach im Haus schlafen. Wir freuen uns riesig, nehmen dankend das Angebot an und kommen in den Genuss georgischer Gastfreundschaft. Es wird aufgetafelt, was die Küche hergibt. Gogias Mutter zaubert ein extrem leckeres Abendbrot während Gogia uns mit seinem Mercedes – sein ganzer Stolz – hoch ins Dorf-Zentrum zu seiner Moschee fährt. Zum ersten Mal betreten wir in unserem Leben eine Moschee. Damit nix schief geht, haben wir diesmal direkt im Vorfeld alle über unseren (Un-)Glauben informiert. Kein Problem! Die Moschee ist richtig schön und gefällt mir in der Art ihrer Gestaltung weit mehr als viele Kirchen. Keine traurigen, trauernden Gesichter, stattdessen eine farbenfrohe florale Gestaltung. Für uns als Außenstehende wirklich schön anzusehen.

Gogia ist sichtlich glücklich über unseren Besuch. So oft wird hier niemand von außerhalb vorbeikommen. Ist nun nicht mehr die Touristenroute. Das macht eben den Reiz aus. Wir sitzen nach dem leckeren Essen noch lange zusammen und versuchen mit Vortanzen, Zeige-Wörterbuch und Google-Translate halbwegs zu kommunizieren – klappt! Am nächsten Morgen erwartet uns ein ähnlich reich gedeckter Tisch. Gogias Mutter hat frische Khachapuri gezaubert. Die sind umwerfend!

Mit dem Rad ist der Weg hoch ins Dorfzentrum erheblich anstrengender. 200 m Höhenunterschied wollen auf weniger als 4 km überwunden werden. Danach wartet aber erst die eigentliche Herausforderung. Gogia nannte es einfach „Asphalt No“. Mehr braucht man dazu auch nicht zu sagen. Die Reifen greifen in dem schlammigen Schotter zwar ganz gut, doch es ist wirklich sehr schwer, überhaupt das Gleichgewicht zu halten. Es ist und bleibt so steil. Gogia ist nach unserer Verabschiedung mit seinem Benz davongefahren und hat ernsthaft am Beginn des Weges auf uns gewartet. Gut 50 % ist fahrbar, der Rest muss schiebend bezwungen werden. Gogia hilft Aileen beim Schieben. Das ist wirklich große Klasse und eine riesen Hilfe.

Irgendwann wird es so steil, dass ich merke, wie mein Hinterrad durchdreht. Sofort steige ich ab, schiebe weiter und wundere mich, dass meine Reifenspuren gar nicht wie durchdrehen aussehen. Auf einem flacheren Stück trete ich erneut in die Pedale. Das Phänomen wiederholt sich. Verdammt. Es sind noch 10 km und 1100 hm bis zur Passhöhe und ich trete hier ins Leere. Wir biegen ins nächste Grundstück und ich versuche herauszufinden was da ist. Schnell stellt sich heraus, dass die Hinterradnabe einen Schaden hat – ich trete ins Leere. An Ort und Stelle nicht behebbar. Einzige Lösung: wir müssen umkehren. So war das nicht geplant. Gerade hatten wir uns noch über den aufreißenden Himmel und das perfekte Wetter für die traumhafte Bergwelt hier gefreut und nun, wenige Minuten später heißt die einzige Lösung: Zurück nach Batumi? Wut, Frust, Trauer, Alles. Ich bin innerlich am Boden zerstört. Gogias Freund, bei dem wir in der Einfahrt stehen, bringt uns unterdessen einen Kaffee und bietet uns an, doch einfach noch eine Nacht hier zu bleiben. Die Leute hier sind wirklich herzallerliebst! Doch die Sache mit dem Rad wurmt mich so sehr, dass wir leider ablehnen müssen und nun rollend und schiebend zurückmüssen.

Grundsätzlich geht’s ja bergab. Aber nicht nur die Straße geht bergab, auch mit meiner Nabe geht’s bergab. Inzwischen hat das Teil nur noch so wenig Griff, dass ich auf geraden Zwischenstücken absteigen und schieben muss. Noch 90 km bis Batumi. Wir haben Gio direkt informiert, dass wir am gleichen Tag noch kommen wollen. Sportlich sportlich, denke ich mir, als ich die 200 Höhenmeter nach Khulo wieder hochschiebe und die Uhr auf 13:00 springt .. von hier aus noch 80…

Rollen lassen funktioniert nur, wenn es auch wirklich Berge dafür gibt. Insgesamt kommen wir 45 km weit aus eigener Kraft. Immerhin! Aileen hat mir viel Windschatten gegeben und ich hab mich auf meinem Rad so aerodynamisch wie möglich platziert. So sind wir dann mit 15 km/h die Flachstrecken runtergerollt. Sah bestimmt lustig aus. Teilweise hat mich Aileen auch gezogen, also so richtig abgeschleppt. Aber wirklich vorwärts sind wir nicht gekommen. An einer Kurve halten wir an. Aileen hält den ersten Transporter an, der Richtung Batumi fährt – wir dürfen mit – und zwar bis Batumi. Koba und Gizo nehmen uns mit! Wir sind gerettet. Die beiden halten sogar unterwegs extra nochmal an einem Wasserfall an, denn wir auf dem Hinweg irgendwie verpasst haben. Anschließend fahren sie uns direkt bis zum Radladen. Ganz tolle Sache! Wir sind riesig dankbar!

Der Radladen in Batumi konnte uns allerdings nicht weiterhelfen, auch keiner der anderen Radläden in der Stadt, die alle unmittelbar gegenüber oder nebenan liegen. Einziger Ausweg: Zug in die Hauptstadt. Mit unseren Rädern war der Zugchef auch direkt erstmal nicht einverstanden. Warum die so dreckig sind, wollte er wissen. Und warum nicht in einer Kiste. Letzten Endes haben wir die Räder tatsächlich am Bahnsteig geputzt – so als Zeichen unseres guten Willens und siehe da: Die Türe öffnet sich nun auf für unsere Räder.

In Tbilisi machen wir uns umgehend mit den Jungs und Mädels vom Bike-House einen Termin aus. Mischa hat noch eine gute Ersatznabe für mich, allerdings heißt das, dass das Hinterrad komplett neu eingespeicht werden muss. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen! Vielen Dank ihr Lieben!

Nun haben wir noch einen Tag Stadtbesichtigung drangehangen. Wirklich viel Verkehr hier. So richtig viel konnte ich der Stadt anfangs nicht abgewinnen. Einzig ihre Lage ist faszinierend, denn das bergige Umland ist im Gegensatz zu Batumi hier steppenartig, karg und felsig. Ganz andere Bilder. Doch je mehr wir durch die schmalen Gassen gewandert, und auf den einen oder andern Stadt-Berg hochgeklettert sind, umso mehr gefiel es uns dann doch hier. Das Leben pulsiert – nachts wie tagsüber –  nur dass sich die Temperaturen bei Dunkelheit wieder bei annehmbaren 30Grad einpegeln.

Nun werden wir in Richtung Swanetien aufbrechen. Drückt die Daumen, dass es diesmal besser klappt und alles hält 😊

Eure Radfahrer

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3 Kommentare zu „km 4411 – meistens kommt es anders als man denkt

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  1. Das sind ja tolle unglaubliche neue Meldungen von Euch. Wir begreifen immer noch nicht, dass Ihr Euch solche Strapazen antut. Aber Ihr habt es so gewollt. Die Landschaften und Orte haben aber auch für uns ihren eigenen Reiz. Wir hoffen und wünschen, dass Ihr weiterhin optimistisch und gesund bleibt, ohne Panne weiter kommt. Vielen Dank für die schön beschrieben Tage und herrlichen Bilder. Liebe Grüße von Opa und Oma aus Beeskow.

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  2. Toller Bericht. Wir sind gespannt, wie euch Svanetien gefällt. Wir fanden die Fahrt hinauf grausam. Das Streckenprofil auf der schlechten Betonpiste war megaanstrengend.
    Wir wünschen euch noch viele an- und aufregende Reisetage. Kommt heil wieder nach hause.
    Liebe Grüße, Brigitte und Fritz

    Gefällt 1 Person

  3. Danke für den neuen Bericht !
    Wir sind immer wieder erstaunt über und dankbar für all die freundlichen, hilfsbereiten und gastfreundlichen Menschen, denen Ihr begegnet. Wir hoffen, dass Ihr weiterhin so viele nette und interessante Leute trefft.
    Eine kaputte Nabe – in wenigen Sätzen beschrieben, aber welch ein zeitfressendes Ärgernis. Prima, dass Ihr auch daraus das Beste gemacht habt … und wir deshalb diesmal gar nicht so lange auf Euer Lebenszeichen warten mussten. Ja ja, des einen Leid … ist des anderen Freud. 😊
    Eure Berichte lassen uns fast dabei sein, noch persönlicher als eine Ferseh-Reise … aber bitte immer schön gemütlich auf der Couch!

    Bleibt gesund und fit, habt weiterhin tolle Begegnungen mit den Einheimischen, fahrt nun hoffentlich pannenfrei durch (optisch) überwältigende Natur … und lasst uns bald wieder dabei sein.

    Wir denken an Euch !
    👪

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